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Anlagen und Produktionsschritte.
Optimiert für Nachhaltigkeit.

Unsere Anlagen sind darauf optimiert, Abfälle wieder in den Kreislauf verwertbarer und marktfähiger Produkte zurückzuführen. Modernste Anlagentechnik und hoch innovative Verfahren ermöglichen die Gewinnung von Basis-, Schmier-, Flux-, und Heizölen und Lösemitteln.

Die Schonung natürlicher Ressourcen steht dabei immer im Vordergrund. Reststoffe, Abwässer und Sedimente werden fachgerecht, wirtschaftlich und ökologisch entsorgt. Ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Umweltschutz.

Das Spektrum der Abfallarten und -herkünfte ist heutzutage äußerst heterogen, daher ist unsere Anlage in verschiedene Bereiche gegliedert um verschiedenste Aufbereitungsverfahren effizient durchzuführen.

Flüssige Reststoffe

Flüssige Reststoffe

Spaltanlage

Unsere Spaltanlage separiert Emulsionen und sonstige Öl-Wasser-Gemische in Altöl und Wasser.
Das separierte Altöl wird in die betriebseigene Destillationsanlage geleitet. Das Restwasser wird je nach Belastungsgrad entsprechende weiterbehandelt. Hochgradig kontaminierte Wasser wird in der Destillationsanlagen verdampft und damit als Destillat zurück gewonnen. Das verbleibende, organische Konzentrat entsorgt ein unseren Anforderungen entsprechendes Partnerunternehmen.

Dekanteranlagen

Unsere Dekanteranlagen bereiten Mehrphasengemische (z.B. Sandfanginhalte) und Ölschlämme auf. Altöl, Wasser und Feststoffe werden dabei voneinander getrennt. Das Wasser wird in die betriebseigene Abwasseraufbereitung geleitet, das Altöl in die betriebseigene Destillationsanlage. Die Feststoffe gehen an dritte Unternehmen zur weiteren fachgerechten Entsorgung.

Destillationsanlagen

Unsere Destillationsanlagen recyceln Altöle und Lösemittel. Es entstehen hochwertige Schmierstoffe und Heizöle nach DIN-Qualität. Lösemittel werden sogar in Ursprungsqualität hergestellt. Separate Destillationsstrassen und Nebenanlagen (z.B. Energiezentralen, Abluftreinigungsanlagen) machen dies möglich. Entsedimentierungsanlagen sind den Destillationsanlagen vorgeschaltet, um sedimentfreie Vorprodukte zu garantieren, die einen störungsfreien Betrieb der vollautomatisierten Destillationsprozesse gewährleisten.

Feste Reststoffe

Feste Reststoffe

Zu den festen Abfällen gehören fett- und ölhaltige Betriebsmittel wie etwa Ölfilter, Kunststoff- und Metallemballagen und Putzlappen. Die Ölfilter werden separat erfasst und zerkleinert. Die Altöle werden abzentrifugiert und in den betriebseigenen Destillationsanlagen aufbereitet. Der Stahlschrott wird durch Magnetabscheidung aussortiert und der Stahlindustrie zugeführt. Putzlappen und verschmutzte Papierfraktionen werden einer thermischen Verwertung zugeführt. Die in dem Gemisch befindlichen Kunststoff-Fraktionen werden geschreddert und zur weiteren Verwertung abgegeben.

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Gefährliche Abfälle

Gefährliche Abfälle

Abfälle, die nicht bei KS-Recycling GmbH & Co. KG verwertet werden können, werden in einem eigenem Sonderabfallzwischenlager sachgerecht gesammelt. Hierzu gehören die Abfallarten, die gemäß BlmSch G genehmigten Abfallkatalog auf Basis der Abfallverzeichnisverordnung (AVV) für KS-Recycling GmbH & Co. KG zugelassen sind. In unserem Sonderabfallzwischenlager werden die vorstehenden Abfälle zu logistisch sinnvollen Transporteinheiten zusammengefasst und an die jeweiligen Entsorgungsfachbetriebe weitergeleitet.

Die Dokumentation erfolgt über gesetzlich vorgeschriebene und je nach Art des Abfalls behördlich genehmigte Nachweisverfahren. Entsprechende Gewichte werden über die geeichte Fahrzeugwaage ermittelt.

Abwasser

Abwasser

Die Sonsbecker Anlagen zur Abwasseraufbereitung dienen der Aufarbeitung der betriebseigenen Produktionsabwässer aus der destillativen Verarbeitung von Altöl und gebrauchten Lösemitteln sowie der Aufbereitung fremdaquirierter Industrie- und Gewerbeabwässer. Für die Aufbereitung steht ein breit gefächertes Anlagenspektrum von der physikalischen Behandlung sedimenthaltiger Abwässer und Schlämme über die physikalisch-chemische Öl-/Wassertrennung und Emulsionsspaltung bis hin zur Abwassertotalverdampfung zur Verfügung. Ihren Herkunftsbereichen bzw. unserem Entsorgungsspektrum entsprechend nehmen in unserem Betrieb die organisch belasteten Abwässer den größten Mengenanteil ein, wobei hierbei auch extrem hoch belastete organische Rohabwässer, wie auch Flammpunkt-belastete Abwässer, angenommen und verarbeitet werden können.

Die in den Sonsbecker Anlagen aufbereiteten Industrie- und Gewerbeabwässer werden an den Nachbarstandort in Wesel verbracht und nach Behandlung in einer unternehmenseigenen Abwasserbiologie in den Rhein eingeleitet. Bei der unternehmenseigenen Abwasserbiologie handelt es sich um ein aufwändiges Spezialverfahren, bei dem in mehreren hintereinander geschalteten, aeroben Festbettreaktoren spezialisierte Bakterienpopulationen adaptiert bzw. angesiedelt sind. Diese spezialisierten Bakterienpopulationen sind in der Lage, selbst hochmolekulare, persistente Kohlenwasserstoffverbindungen, die in konventionellen Abwasserbiologien als sogenannter „Inert-CSB“ lediglich „durchgeschleust“ werden, aufzuschließen und abzubauen. Dadurch werden mit diesem Spezialverfahren selbst bei organisch hoch belasteten Rohabwässern sehr geringe Restbelastungen des Einleitwassers in den Rhein erreicht.

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Wertstoffhof

Wertstoffhof

Unser Wertstoffhof ist ein Teilbereich der Gesamtanlage, in dem Großraummulden (7 – 40 cbm Volumen) zur Annahme, Separation und Sortierung von festen Wertstoffen bereitstehen.

Hierbei handelt es sich um:

  • Kunststoffstoßfänger
  • Kunststoffmischfraktionen (z. B. Radzierblenden, Radhausschalen, Schloss- und Montageträger etc.)
  • Altreifen
  • Folie
  • Styropor
  • PPK (Papier, Pappe, Kartonagen) etc.
  • Glas

Die vorstehenden Materialen werden sortiert und gem. den erforderlichen Kriterien der externen Verwertungsanlagen zu sinnvoll großen Transporteinheiten zusammengestellt. Die Sortierung ist erforderlich, um die Anforderungen der Verpackungsverordnung – Rückführung gewisser Quoten einzelner Wertstoffe aus dem Handel und der Industrie – einzuhalten.

Die Fraktionen Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) werden über eine Presseinrichtung verdichtet, um das Raumgewicht für den Transport entsprechend ökologisch und ökonomisch darstellen zu können.

Labor

Labor

Im betriebseigenen, speziell auf die Analytik der Petro- und Wasserchemie eingerichteten physikalisch-chemischen Labor, wird die Zusammensetzung der eingehenden Abfälle durch unser Fachpersonal qualitativ und quantitativ analysiert, um die Abfälle sachgerecht und umweltschonend verwerten zu können.

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